Jenseits von Bali – Segelreise durch Indonesiens Osten

Veröffentlicht am 06.01.2015:
Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt, nach seinen Einwohnern gerechnet der viertgrößte Staat der Erde. Die gigantische Welt der Inseln ist auch ein riesiger „Flickenteppich“ der Völker. Auf dem Inselstaat sind über 730, meist völlig verschiedene Sprachen im Gebrauch. Robert Hetkämper vom ARD-Auslandsstudio Singapur reist mit der „Pinisi Ambasi“, einem traditionellen indonesischen Schoner, von Bali über Lombok, Sumbawa und Komodo nach Flores.
Eine Reise entlang der Kleinen Sundainseln, wie sie in deutschen Atlanten benannt sind. Ein poetisch anmutender, altmodischer Name, der dem verschlafenen Reiz dieser fernen Welt durchaus angemessen ist.
Das Team taucht hinab zu den Korallenbänken und erlebt den Zauber der gigantischen Vulkanlandschaften und der bisweilen unheimlichen Tierwelt im Osten Indonesiens. Es fliegt in den Krater des gewaltigen Vulkanmassivs Gunung Rinjani auf Lomok, besucht auf Komodo ein Dorf, deren Bewohner buchstäblich mit Drachen leben, den gefährlichen Komodowaranen. Robert Hetkämper geht mit den Riesenechsen am Strand spazieren und sieht schaudernd einer Fütterung zu.
Auf Moyo, einer kleinen Insel vor Sumbawa, besucht das Team ein sagenhaftes Luxushotel in der Wildnis, ein Zeltlager der besonderen Art für 1.000 Dollar die Nacht. Es ist ein Luxus-Umweltcamp für Millionäre. Die Einnahmen sorgen dafür, dass die seltenen Meeresschildkröten geschützt werden und nicht in den Töpfen der Einheimischen landen.
Weiter geht es über Sumbawa nach Flores, wo das Team den ausbruchgefährdeten Krater Kelimutu besteigt. In Indonesien gibt es 76 aktive Vulkane – so viele wie in keinem anderen Land. Robert Hetkämper hat nach der abenteuerlichen Reise „Jenseits von Bali“ nur einen Wunsch: Er hofft, dass das noch arme und bevölkerungsreiche Indonesien seine Naturschönheiten schützen und erhalten kann.
Kategorie: Bildung
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